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SPILL (Magda Mayas, Tony Buck)
STEREO

  • Magda Mayas — piano
  • Tony Buck — percussion

Stereo is the latest studio recording by Berlin based duo of Tony Buck and Magda Mayas.

Conceived as rendering of a live concept the two have been developing over the last year or so, featuring multi-speaker and multi-layered audio, the essence of STEREO sees SPILL performing in the studio, improvising and reacting to previously recorded improvisations and pre-structured, pre-recorded elements.

The result creates a music with a sense of space and depth and an internal logic not often heard in the realm of improvised music.
Featuring sonorous harmonies and spacial percussive interactions, it opens up new territories for the duo, expanding on their well established, almost telepathic improvisations.

Sounds move from the fore to the background, sweeping across the stereo image in a teeming world of action and reaction, interwoven timbres and fluid resonance. Phrases pass between the musicians seamlessly, moving forward and back in a seemingly three-dimensional conversation, creating a sense of a new and colourful, ambient sound world.

Recorded and conceived especially for an LP release, the two 20 minute pieces, Sway and Magnetic Island, offer contrasting takes on this sense of spacial and gestural give and take SPILL have been developing over the last 15 years.

Listen

Format

VINYL LP + digital download
41:17 min
limited to 300 copies
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Credits

  • Recorded by Antonio Pulli at Studioboerne45, Berlin Germany in October 2016.
  • Additional recording by SPILL at Villa Aurora, Los Angeles U.S.A and Kaskel Str, Berlin, Germany.
  • Mixed by SPILL at Montalvo Arts Center, Saratoga, U.S.A.
  • Mastered by Douglas Henderson at Micro-Moose-Berlin, Germany.
  • Cover artwork by Wendelin Büchler.
  • Linus and Spooky photo preparation by Tony Elieh.
  • All music by SPILL (Magda Mayas / Tony Buck)
  • Thanks to:
  • Linus and Spooky, Montalvo Arts Center, Villa Aurora, Douglas Henderson.

Some praise…

“All das hat einen rituellen Touch, der an schamanistische Performances ebenso erinnert wie an Xenakis’ Tapearbeiten aus den 70ern.”
— African Paper (DE)

Reviews

Schon seit fünfzehn Jahren werfen Pianistin Magda Mayas und Schlagzeuger Tony Buck bereits ihre Talente unter dem Namen Spill in die Wagschale, und was die Inside Piano-Performerin und der von seiner Stammband The Necks bekannte Jazzdrummer dabei auf die Beine brachten, beeindruckte auch gerade bei Konzerten.

Für ihr aktuelles Studioalbum mit zwei jeweils seitenfüllenden Tracks sind die beiden mehrfach zum Improvisieren ins Studio gegangen und haben neben ihren spontanen Beiträgen auch bereits aufgenommene Parts vom Tonträger mitjammen lassen. Der Titel “Stereo” ist dabei Programm, denn gerade den räumlichen Aspekten der Aufnahmen wurde besonderes Gewicht beigemessen. Verschiedene klangliche und rhythmiche Details wurden einander quer durch den Raum zugespielt, wie verselbständigt fliegen sie, dank differenzierter Aufnahmetechniken, immer wieder von Seite zu Seite.
Zu den Punkten, an denen Mayas’ Spiel im Inneren des Klaviers und Bucks hier v.a. auf die Becken konzentriertes Schlagzeugspiel zusammentreffen, gehört perkussives Klingeln und Rasseln, das oft genaues Hinhören erfordert, um eindeutig dem metallenen und hölzernen Innenleben des Flügels oder dem oft ebenso kreativ bearbeiteten Drumkit zugeordnet zu werden. Bisweilen mag man bei dem atonalen Quietschen und dem metallenen Federn und Vibrieren auch an gar kein herkömmliches Instrument mehr denken. Dem stehen immer wieder kurze Passagen mit melodischem Tastenspiel gegenüber – mit Wohlklang geizen die beiden keineswegs. All diese geradezu überquellende Detailflut hat – besonders bei “Magnetic Island”, aber auch beim mit ähnlichen Mitteln noch subtileren weil zögerlicheren, aber vielleicht auch etway jazzigeren “Sway” – einen rituellen Touch, der an schamanistische Performances ebenso erinnert wie an die Xenakis’ Tapearbeiten aus den 70ern.

Über längere Zeit ahnt man bei den zumindest ansatzweise episodischen Abschnitten, die durch lautes und leiseres, durch holprigeres oder auch von berührenden Melodiefragmenten gesäumtes Territorium führen, allenfalls eine Richtung, doch in beiden Tracks lässt sich eine Steigerung der Intensität (und z.T. auch der Atonalität) ausmachen, die das Ganze dann zu einer runden Sache macht. Die beiden Stücke sind exklusiv für das Release konzipiert und auf 300 Scheiben erhältlich.
— Uwe Schneider, African Paper

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